REAL FICTION wurde von Joachim Kühn Anfang 1996 mit dem hauptsächlichen Ziel gegründet, Dokumentarfilme in Deutschland ins Kino zu bringen. Der Verleihname ist dabei auch schon Programm. In Anlehnung an andere Genrebezeichungen wie etwa Science Fiction will der Verleih vor allem Dokumentarfilme ins Kino bringen, deren Form stark durch Elemente des Spielfilms bestimmt wird. Wichtig ist außerdem ein deutliches Arbeiten der Regisseure mit aussagekräftigen Stilmitteln des Kinos. Beispiele hierfür sind "Elsewhere" von Nikolaus Geyrhalter, "Derrida" von Kirby Dick und Amy Ziering Kofman oder "Workingman’s Death" von Michael Glawogger, Gewinner des Deutschen Filmpreises als bester Dokumentarfilm 2007. Zudem nimmt sich REAL FICTION Spielfilmen von Regisseuren an, die überwiegend Dokumentarfilme drehen oder einen dokumentarischen Charakter haben. Aktuelle Beispiele hierfür sind "Das Fräulein" von Andrea Staka und "El Custodio – Der Leibwächter" von Rodrigo Moreno.
Real Fiction Filmverleih
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Joachim Kühn